Herzlich Willkommen
auf der Homepage der Hessischen Leseförderung
„Lesen? Das geht ein, zwei Jahre gut, dann bist du süchtig“, wird ein junger Mann mit Buch in einer Kneipe gewarnt, in einer Karikatur von Greser & Lenz. Die Lesesucht wollen wir, die Geschäftstelle Hessische Leseförderung, unbedingt unterstützen. Sie hat die schönsten Auswirkungen, vor allem bei Kindern und Jugendlichen.
Unser Ziel ist es, vor allem bei jungen Lesern die Freude am Lesen zu wecken und zu fördern: Eingefleischte Leseratten erhalten Unterstützung, Lesemuffel, die nie oder selten ein Buch in die Hand nehmen, werden zum Lesen motiviert. Gemeinsam mit öffentlichen Bibliotheken, Schulen und weiteren Einrichtungen erarbeiten und fördern wir Konzepte, um neue Leserschichten zu gewinnen, Sprachbarrieren zu überwinden und bei Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen die Freude am Lesen zu steigern.
Unterstützt werden Projekte zur Förderung von Lesefähigkeit, Lesekompetenz und Kreativität bei der Umsetzung von Texten – unabhängig davon, ob es sich bei den Veranstaltern um haupt-, neben- oder ehrenamtlich geleitete Institutionen handelt. Mit besonders gelungenen Projekten können sich öffentliche Bibliotheken für den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Hessischen Leseförderpreis bewerben.
Die Hessische Leseförderung, deren Geschäftsstelle seit 2004 im Hessischen Literaturforum im Mousonturm e.V. ihren Sitz hat, ist eine Einrichtung des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, das alle Projekte finanziell und ideell unterstützt.
Über den Hessischen Leseförderpreis und über die vom Land Hessen bereitgestellten Mittel der Leseförderung geben wir Bibliothekaren und Lehrern, Erziehern und engagierten Eltern gerne genauere Auskünfte.
Hessischer Leseförderpreis 2011 für Einrichtungen in Breckenheim, Gießen, Lampertheim, Nidderau und Oberursel
Für herausragende Projekte zur Leseförderung bei Kindern und Jugendlichen sind auch in diesem Jahr wieder Bibliotheken und andere öffentliche Einrichtungen mit dem mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Hessischen Leseförderpreis ausgezeichnet worden. Unter 17 Bewerbern hatte eine unabhängige Jury das Kinderbildungszentrum Breckenheim, das Literarische Zentrum Gießen, die Stadtbibliotheken Lampertheim und Oberursel sowie die Bertha-von-Suttner-Schule Nidderau ausgewählt. „Die prämierten Projekte zeugen allesamt von einem großen Ideenreichtum und sehr hohen Engagement der Mitarbeiter. Ohne diese Voraussetzungen hätten die Projekte in dieser Form überhaupt nicht verwirklicht werden können“, sagte der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Ingmar Jung, bei der Preisverleihung im Künstlerhaus Mousonturm in Frankfurt.
Die Stadtbibliothek Oberursel bekam ein Preisgeld von 5.000 Euro für ihre Projekte „Juju“ und „B.L.U.D.S.“, die Jugendliche für ehrenamtliche Bibliotheksarbeit und das Lesen begeistern sollen. Mit einem Preisgeld von 3.000 Euro wurde die Bertha-von-Suttner-Schule in Nidderau für ihr Projekt „Weckworte“ ausgezeichnet, das durch die Zusammenarbeit von Jugendlichen und Demenzerkrankten Leseförderung betreibt und gleichzeitig einen Dialog der Generationen ermöglicht. Ebenfalls 3.000 Euro gingen an die Stadtbücherei Lampertheim für ihr Projekt „Lesen im kleinen Dreieck“, das stadt- und länderübergreifend über Monate hinweg Kinder in die Welt der Literatur einführte. Ein Preisgeld von 2.000 Euro erhielt das Kinderbildungszentrum Breckenheim für das Projekt „Lesen & Schreiben“, das durch zahlreiche Aktivitäten die Lesekompetenz von Schülerinnen und Schülern und den interkulturellen Dialog nachhaltig fördert. Die gleiche Summe bekam das Literarische Zentrum Gießen für sein Projekt „Gießener Bilderbuchtage“, das durch die vielfältigen Ansätze besticht, Kindern die Welt der Bilderbücher näher zu bringen.
Die Preisvergabe wurde umrahmt mit Auftritten des Schauspielers und Kabarettisten Michael Quast und des Slam Poeten Lars Ruppel sowie der Musik von Frank Wolff.

